Wir feiern die Selbstverwirrung der Identitäten. AFROCONFUSIONIST ist eine offene Auseinandersetzung mit dem Begriff Afro – seinen Wurzeln und seinen mannigfaltigen Überlagerungen mit widersprüchlichen Zuschreibungen in der heutigen Zeit. Afro: ein Zustand, ein Gefühl, eine Herkunft, eine Musikrichtung, ein politisches Statement, eine Bezeichnung, die Fragen aufwirft.
Gemeinsam mit einem Team aus vier Tänzer:innen und zwei Musiker:innen lädt der nigerianische Choreograf Israel Akpan Sunday zu einer poetischen Jam Session ein, die Tanz und Musik ...
Wir feiern die Selbstverwirrung der Identitäten. AFROCONFUSIONIST ist eine offene Auseinandersetzung mit dem Begriff Afro – seinen Wurzeln und seinen mannigfaltigen Überlagerungen mit widersprüchlichen Zuschreibungen in der heutigen Zeit. Afro: ein Zustand, ein Gefühl, eine Herkunft, eine Musikrichtung, ein politisches Statement, eine Bezeichnung, die Fragen aufwirft.
Gemeinsam mit einem Team aus vier Tänzer:innen und zwei Musiker:innen lädt der nigerianische Choreograf Israel Akpan Sunday zu einer poetischen Jam Session ein, die Tanz und Musik aufeinandertreffen lässt und mit der Gemengelage von politischen und kulturhistorischen Referenzen, Stilen und Gefühlen eine möglichst große Verwirrung versucht zu erzeugen.
Der Confusionist ist ein Equilibrium der Unentschiedenheit, in dem das Eine auch das Andere sein kann. Er ist die niemals stillstehende Konfrontation in sanfter Aggression, entzweiender Liebe und vager Eindeutigkeit ohne Aussicht auf Erlösung – der perfekte Zustand, um sich endlich wieder mit zerbrechlicher Zuversicht in glorioser Abgrenzung zu begegnen.
Als interdisziplinärer Künstler erforscht Israel Akpan Sunday in seinen Stücken soziologische, politische und wirtschaftliche Probleme unserer heutigen Gesellschaft und hinterfragt die ihr zugrunde liegenden Systeme. Sein Performancestil ist gekennzeichnet durch eine Verschmelzung von alltäglichen Bewegungen und Verhaltensweisen mit zeitgenössischem Tanz, sowie der stetigen Einbindung von Live-Musik. Seine Werke sind politisch und fordernd, sowie poetisch und sinnlich zugleich. Gefolgt von dem Drang, die multikulturellen Ressourcen Nigerias zu erforschen und weiterzuentwickeln, setzt Israel Akpan Sunday sich in seinen Stücken stets intensiv mit seinem Heimatland Nigeria auseinander. Aktuell lebt und arbeitet er als Choreograf und Musiker in Hamburg.
Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Unterstützt durch das Hamburger Sprechwerk, Wartenau 16, StrandPauli OHG und den Unterstützungsfond der WIESE eG. Produziert von FAMILY PRODUCTION und S.I.A. Projects mit Unterstützung von Apricot Productions.
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