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Sophie Rois

Theatre

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Wurde 1969 in Österreich geboren und studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel. Sie spielte am Renaissancetheater und am Schillertheater in Berlin und ist seit 1993 fest im Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Sie verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Frank Castorf und spielte in zahlreichen seiner Inszenierungen, wie u.a. »Pension Schöller«, »Nibelungen«, »Dämonen«, ...
Wurde 1969 in Österreich geboren und studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel. Sie spielte am Renaissancetheater und am Schillertheater in Berlin und ist seit 1993 fest im Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Sie verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Frank Castorf und spielte in zahlreichen seiner Inszenierungen, wie u.a. »Pension Schöller«, »Nibelungen«, »Dämonen«, »Der Idiot« und »Der Kaufmann von Berlin«. An der Volksbühne arbeitete sie u.a. mit Christoph Marthaler, Sebastian Hartmann, Luc Bondy, Clemens Schönborn, Herbert Fritsch und mehrfach mit Christoph Schlingensief (u.a. in »Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler«, »Schlacht um Europa« und »Rosebud«). Gastengagements führten sie u.a. an das Burgtheater Wien und das Centraltheater Leipzig (»Medea«, Regie: Clemens Schönborn), außerdem spielte sie die Buhlschaft im »Jedermann« bei den Salzburger Festspielen. Sie drehte zahlreiche Kino- und Fernsehfilme, u.a. »Wir können auch anders« (Regie: Detlev Buck), »Die Siebtelbauern« (Regie: Stefan Ruzowitzky) und »Fräulein Phyllis« (Regie: Clemens Schönborn). Für ihre Hauptrolle im Kinofilm »Drei« (Regie: Tom Tykwer) wurde Sophie Rois mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2011 für die beste Hauptrolle. Weiter erhielt sie zahlreiche Anerkennungen für ihre schauspielerische Leistung im Theater, Film, Fernsehen und Hörspiel. 2012 wurde sie mit dem renommierten Berliner Theaterpreis Stiftung Preußische Seehandlung geehrt. Sophie Rois arbeitet seit langem regelmäßig mit René Pollesch zusammen. An der Berliner Volksbühne entstanden u.a. die Arbeiten »Cappuccetto Rosso«, »Diktatorengattinnen« und zuletzt »Ein Chor irrt sich gewaltig«. Am Burgtheater Wien spielte sie u.a. in »Das purpurrote Muttermal« und »Fantasma«. Nach »Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirklichung« ist sie mit »Neues vom Dauerzustand« jetzt erneut am Schauspielhaus Hamburg zu sehen.
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