Geboren 1962 in Friedberg/Hessen, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt/Main entstanden erste Regiearbeiten, uraufgeführte Stücke in eigener Regie ab 1998 waren u.a. »Drei hysterische Frauen« an der Berliner Volksbühne, »Superblock« am Berliner Ensemble, »Heidi Hoh« am Podewil in Berlin und »World Wide Web-Slums 1-10« am Deutschen Schauspielhaus in Hambu...
Geboren 1962 in Friedberg/Hessen, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt/Main entstanden erste Regiearbeiten, uraufgeführte Stücke in eigener Regie ab 1998 waren u.a. »Drei hysterische Frauen« an der Berliner Volksbühne, »Superblock« am Berliner Ensemble, »Heidi Hoh« am Podewil in Berlin und »World Wide Web-Slums 1-10« am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo er 2003 auch „Splatterboulevard« inszenierte. Von 2001-2007 war er Künstlerischer Leiter des Praters der Berliner Volksbühne. Die dort entstandene »Prater-Trilogie« (»Stadt als Beute«, »Insourcing des Zuhause - Menschen in Scheiß-Hotels«, »Sex«) wurde 2002 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und René Pollesch in der Kritikerumfrage der Zeitschrift »Theater heute« zum Dramatiker des Jahres gewählt. Am Staatstheater Stuttgart war er während der Intendanz von Friedrich Schirmer Hausautor. Bis heute arbeitet René Pollesch an der Volksbühne Berlin, zuletzt entstanden dort u.a. »Schmeiß dein Ego weg« und »Kill your Darlings! Streets of Berladelphia«, das 2012 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war. René Pollesch inszenierte seine eigenen Stücke u.a. am Burgtheater Wien, Staatsschauspiel Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, den Münchner Kammerspielen, Schauspiel Frankfurt und am Schauspielhaus Zürich. Bereits zweimal erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis, 2007 wurde »Das purpurne Muttermal« (Akademietheater Wien) mit dem Nestroy-Theaterpreis für das beste Stück ausgezeichnet.
Seit 2012 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Am Schauspielhaus waren zuletzt die Arbeiten »Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirklichung« und »Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart!« zu sehen.
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