SynopsisDas Bild des Geheimagenten hat sich gewandelt. Vorbei die Zeiten, in denen man sich am Hochhaus abseilen, durch die Kanalisation kriechen und russische Agenten umpusten mußte. Im Zeitalter der Massenmedien sind alle Informationen öffentlich. Der Agent von heute ist Journalist. Forscher und Fanatiker, Vertriebene und Verrückte, Bastler und Behörden, Rechts- und Linksradikale - wenn die Kamera läuft, sagen sie alles. Man muß nur dumm genug fragen. Und keiner fragt so dumm wie Dennis. Als amerikanischer Fernsehjournalist getarnt, tritt er die absurde Reise in ein merkwürdiges Land an. Nach Deutschland. Ein Film über Goldfische, Verkehrsstaus, abgeschnittene männliche Gliedmaßen, den dritten Weltkrieg und das vierte Reich. Eine Realsatire über das deutsche Selbstbewußtsein - grotesk und bissig, wie man es von Co-Autor Matthias Beltz erwarten darf. (Aus dem Programm des Dokumentarfilmfestivals 1997)
DECKNAME DENNIS ist gefährlich geschmacklos. Gerade deswegen brauchen wir einen solchen Film. Er rührt an formale, inhaltliche und psychologische Grenzen. Aber wie sollen die Dinge sonst in Bewegung geraten? Daß Frickels Film auf der Berlinale nur in der etwas abseitigen „Deutschen Reihe" gezeigt wurde, läßt Vermutungen über eine Selbstblockierung der Veranstalter aufkeimen. Wie sagt Dennis? „Weil jeder vor jedem Angst hat, spinnen alle. Die Deutschen sind neutral, weil sie ein Gleichgewicht der Abschreckung aufgebaut haben." Mehr Ungleichgewicht und weniger Abschreckung im Kino!
Silvia Hallensleben in EPD Film
SynopsisPodoba tajnega agenta se je spremenila. Minili so časi, ko se je spuščalo po stolpnicah, lezlo po kanalizaciji in streljalo na ruske agente. V dobi množičnih medijev so vse informacije javne. Novinar je današnji agent. Raziskovalci in fanatiki, norci in ubežniki, mojstri in birokrati, desni in levi – če kamera teče, povedo vse. Samo dovolj neumno je treba vprašati. In nihče ne vpraša bolj neumno kot Dennis. Kot ameriški televizijski novinar se poda na absurdno potovanje po čudni deželi. Po Nemčiji. Film o zlati ribici, prometnih zastojih, odrezanih moških udih, o tretji svetovni vojni in četrtemu Reichu. Satira o nemški samozavesti – groteskno in zajedljivo, kakor smo od soavtorja Matthiasa Beltza navajeni.