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Industriekultur in NRW
Orte, Veranstaltungen, Links und jetzt neu: die Industriegeschichte der Regionen weiter
 
Filmliste
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66 Seasons
A
Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)ANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessen (Antonia gets her ears pierced)ASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten Klängen
B
Bad Bill - The GatheringBahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBorn To FlyBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
C
CAPE TALENT / CAPE TALKChildren of Their Own Land / Savas zemes bērniCOOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLEcube Pusher
D
D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Dein Kuss von göttlicher Natur - Vision eines FilmprojektesDer A-380Der Agrar RebellDER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der FugeDie Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro AnzellottiDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PARTEI mit Martin SonnebornDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDomenicaDu bist mein Afrika
E
EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegEu cand vreau sa fluier, fluiereXtaze - das eXperiment mit dem Glück
F
FIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29Frank Ned & Busy LizzieFreiheit in die Welt
G
GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGREEN LINESGrüne Türen in HetzeldorfGünter Wallraff - Ganz Unten
H
Hamlet - This Is Your FamilyHauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimatkunde - Eine Expedition in die Zone mit Martin SonnebornHeimliche BlickeHelmut Lachenmann und Wolfgang Rihm im Gespräch (10 Jahre später)HERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The HoodHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
I
''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFT
J
James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield FotomonteurJonusas - Himmel und Hölle sind meinJordi Savall - Die Stimmen der GambeJordi Savall Familie & Freunde in concert
K
Kabale und LiebeKalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein Dichterleben
L
Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
M
''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMünchner FreiheitMein Herz zerreisstMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMs. Senior SweetheartMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREE
N
Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
P
PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
R
rauten traurigRegina BluesRESURFACERussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sammeln, ErinnernSauna TangoSchwungrädersmall fishSneaker StoriesSolarTaxiSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStärker als die AngstStark ohne Gewalt
T
TaubblindThe Book of LeninsThe BoxThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen's Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODThis Way of Life - Neuseeland so leben wirTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
U
Uma TrailerUP & DANCINGUtes Lesung Raumzeitlegende
V
Vergessen Sie'sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s KlavierkonzertWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWo ist Erkan Deriduk?Wollis PARADIES Trailer zum Film
Y
Yaptik-HasseYou`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
Z
ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

GIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!
Regie: Peter Kleinert 
230 Millionen Tonnen Gefahrgut wurden 1987 durch unser Land transportiert. Davon täglich allein 500 000 Tonnen auf der Straße. 500 000 Tonnen gefährliche Chemikalien. Brennbare, giftige, radioaktive und hochexplosive Stoffe. Über Autobahnen, durch Städte und Dörfer. Jeder Unfall kann eine Katastrophe für Menschen und Umwelt auslösen. Es ist schwierig, den Alltag von Gefahrguttransporten zu dokumentieren. Die Firmen lassen einen nicht hinter die Kulissen schauen. Die Fahrer haben Angst, vor der Kamera über ihren Alltag zu berichten. Sie würden ihren Arbeitsplatz riskieren. Michael Schomers hatte vor Jahren während seines Studiums als Fernfahrer gearbeitet. Für diesen Film machte er den Gefahrgutführerschein. Der Lehrgang: eine Kleinigkeit. Für verschiedene Speditionen legte er in einem halben Jahr eine Strecke von 30 000 km zurück. Seinen Alltag dokumentierte er mit einer versteckten kleinen Schwarz-Weiß-Kamera, die wir schon für den Film "Ganz unten" mit Günter Wallraff verwendet hatten. Ein paar besonders krasse Verstöße, auf die er während dieser Zeit von Fernfahrerkollegen aufmerksam gemacht wurde, haben wir im Team mit der Farbkamera dokumentiert. Am Ende entstand unter der Regie von Peter Kleinert ein Film, der zwar einigen Spediteuren und Konzernen wie der BASF und der BAYER AG nicht besonders gefiel, für den wir aber nach der Sendung in der "ZDF-Reportage" den Eduard Rhein-Preis erhielten. Nur wenige Monate nach unserem Film bestätigte sich, was Michael Schomers als Gefahrgutfahrer recherchiert hatte: Ein mit dem neuen, aber noch nicht ausreichend abgesicherten Getriebe EPS der Firma Daimler Benz AG ausgerüsteter Gefahrguttransporter raste in die hessische Kleinstadt Herborn und explodierte im Stadtzentrum. Siehe dazu: EPS - Die Katstrophe von Herborn - unsere MONITOR-Sendung und den langen Film. Die Wochenzeitung "Unsere Zeit": "Für ihre Fernsehreportage "Giftig, ätzend, explosiv" über die Praktiken beim Transport von hochgiftigen und explosiven Gütern erhielten Michael Schomers und Peter Kleinert den zweiten Preis der Eduard Rhein-Stiftung. Sein Preisgeld in Höhe von 10 000 DM reichte TV-Journalist Peter Kleinert zu gleichen Teilen weiter an: > die Journalistin Roni Ben Efrat von der israelischen Wochenzeitung "Derech Hanitzotz/Tariq Al Sharara", die nach einem halben Jahr Haft jetzt mit drei weiteren Journalisten vor Gericht steht, weil ihr Unterstützung der PLO vorgeworfen wird, > die Bewohner der Hafenstraße in Hamburg, denen noch immer die Räumung droht, > die Journalistin Ingrid Strobl aus Köln, die aufgrund von Indizien seit einem dreiviertel Jahr Untersuchungsgefangene in Einzelhaft ist, > die Initiative "Weg mit den Berufsverboten" in Hamburg. Anläßlich der Preisverleihung regte Kleinert an, einen Preis für den besten nicht gesendeten Fernsehfilm zu schaffen - "als Auszeichnung für Menschen, die sich das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit nicht nehmen lassen wollen". Seither durfte Peter Kleinert keine Filme mehr für's ZDF machen.
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Hinter diesen Mauern
Regie: Jule Burjes, Heike Kleffner 
Am 17. August 1995 sollte im US-Bundesstaat Pennsylvania der afroamerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal hingerichtet werden. Sein Fall - einer von fast 3ooo Todeskandidaten in den USA - erregte internationale Aufmerksamkeit. Wir wollten durch einen Film die Solidaritätsbewegung in Deutschland verstärken. Die Drehgenehmigung wurde abgelehnt, doch der Hinrichtungsbefehl wurde zehn Tage vor dem Termin ausgesetzt. Danach bekamen wir endlich die Dreherlaubnis in Philadelphia. Mumia Abu-Jamal, der schon als 15jähriger in der Black Panther Party aktiv und seit Anfang der 7oer Jahre für seine engagierte Radioberichterstattung bekannt war, wurde 1982 in einem skandalös unfairen Prozeß zum Tode verurteilt, weil er angeblich einen Polizisten ermordet hatte. Unser Film dokumentiert durch ein Interview mit Abu-Jamal, durch Gespräche mit Weggefährten, Familienangehörigen, Prozeßbeteiligten und durch Archivmaterial wesentliche Teile seiner Biografie, den Prozeßverlauf und den langen Kampf um ein Wiederaufnahmeverfahren - die einzige Möglichkeit, dem Tod durch die Giftspritze zu entgehen. Staatsanwalt Joseph Mc Gill bleibt im Film bei seiner wahrheitswidrigen Version des Tathergangs, mit der er 14 Jahre zuvor im Prozeß eine überwiegend weiße Jury zum Schuldspruch bewegt hatte. Rechtsanwalt Len Weinglass nennt die Fakten und Zeugenaussagen, die schon 1982 Mumias Unschuld bewiesen hätten, wären sie damals Prozeßgegenstand gewesen. Zu Wort kommen u.a. auch der Präsident der rechtsradikalen Polizeigewerkschaft "Fraternal Order of Police", die eine "elektrische Couch für Abu-Jamal und seine Unterstützer" gefordert hatte, und der Vorsitzende der "Gewerkschaft Schwarzer Polizisten", der von Abu-Jamals Unschuld überzeugt ist, der Schauspieler Ossie Davis, das MOVE-Mitglied Pam Africa aus der Solidaritätsbewegung, Lydia Wallace, Abu-Jamals Schwester und sein Sohn Jamal Ibu-Mumia. Bis zum Jahr 2000 erhielten wir im deutschen Fernsehen keinen Sendeplatz für den Film. Die deutsche Fassung, dazu je eine englische, französische und spanische liefen auf internationalen Festivals und Veranstaltungen und im Stadtfernsehen von New York. Pressetexte zu Fernsehfilmen befassen sich in der Regel mit denselben. Kurz vor oder nach der Sendung. Sie kritisieren oder loben. Das hängt vom Geschmack und von der politischen Haltung des Journalisten ab. Der "Süddeutschen Zeitung" ist es in ihrer Wochenendbeilage vom 16./17. März 1995, kurz vor einem wieder einmal angesetzten Hinrichtungstermin, gelungen, mit einem Artikel über die "Solidaritäter" in Sachen Mumia Abu-Jamal eine bereits in Aussicht gestellte Sendung in der WDR-Auslandsredaktion zu verhindern. SZ-Autor Burkhard Müller-Ulrich nannte den Prozeß "rechtsstaatlich", wußte von einem angeblichen Geständnis Mumias ("I shot the motherfucker and hope he dies."), unterschlug die zu diesem Zeitpunkt bekannten Entlastungszeugen Mumias, die Polizei und Staatsanwaltschaft entweder vor dem Prozeß unter Druck gesetzt oder an der Prozeßteilnahme gehindert hatten. Menschen, die sich für einen neuen, fairen Prozeß einsetzten, nannten er und die SZ in der Überschrift "Solidaritäter". Bevor dieser Artikel erschien, waren wir in - zunächst positiv aussehenden - Verhandlungen mit den Kollegen im WDR. Danach wurde - unter Hinweis auf die SZ - entschieden: Diesen Film werden wir nicht senden. Versuche, die angeblichen Beweise aus der SZ in einem Gespräch mit der Redaktion oder vor dem Redaktionsausschuß zu widerlegen, wurden abgeblockt. Wir haben den Film auf eigene Kosten gemacht und in Solidaritätsveranstaltungen gezeigt. Anfang 2000 rief uns eine Redakteurin von 3sat an. Sie habe den Film in Frankfurt gesehen und würde ihn gern senden. Die FAZ vom 18.3.2000 kündigte die 3sat- Sendung an: "Der Film "Hinter diesen Mauern" kritisiert den Prozeß von damals, bei dem, wie der Strafverteidiger Leonard Weinglass sagt, Zeugen bestochen und andere gar nicht zur Aussage gebeten worden seien. Damit stehen die Dokumentaristen Jule Buerjes und Heike Klaffner in einer Reihe mit internationalen Schauspielern, Autoren und Intellektuellen, etwa Jacques Derrida, die bereits gegen das Verfahren protestiert haben und damit schließlich Abu-Jamals Hinrichtung im August 1995 verhindert haben. Es scheint, angesichts der Unglaubwürdigkeiten und Lücken im Prozeß, auf die die Dokumentation hinweist, kaum möglich, daß das Urteil doch noch vollstreckt wird." In der FR vom 18.3.2000 hieß es u.a.: "Kleffner und Buerjes haben einen brisanten Dokumentarfilm gedreht, in dem sie die Polizei- und Justizmethoden beleuchten, die Abu-Jamal in die Todeszelle brachten... Der Report ordnet Abu-Jamals Lebensgeschichte in die Zeitgeschichte ein und zeigt die Wut der schwarzen Befreiungsbewegung über einen korrupten und rassistischen Polizeiapparat, der 1981 als "Schlägerbande mit Weltklasseformat" Schlagzeilen machte... Voraussichtlich wird Abu-Jamals Fall im Mai auf Bundesgerichtsebene verhandelt." Heute, acht Jahre später, wartet Mumia Abu Jamal – nach mehreren gescheiterten Versuchen seiner Anwälte, ein Wiederaufnahmeverfahren durchzusetzen – noch immer in der Todeszelle auf eine positive Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA. Weitere Informationen unter http://www.nrhz.de Nummer 127 vom 2.1.2008, sowie unter http://www.mumia.de http://www.freiheitfuermumia.de
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You`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
Regie: Arvids Krievs 
Mūsdienu pilsētas raibie notikumi. Septiņi filmas varoņi – septiņi dažādi stāsti par mūslaiku atkarībām un tos visus vienojošo egoistisko apsēstību ar jūtām. Lai gan katram no šiem jaunajiem cilvēkiem (maniakālam nežēlības ainu fotogrāfam, azartspēļu varā nokļuvušam arhitektam, viņa no armijas tikko demobilizētajam jaunākajam brālim – bezdarbniekam, ziedu salona skaistajai īpašniecei – sievietei-vampam, sportiskam frizierim ar vairākām augstākajām izglītībām, nelaimīgam datorģēnijam, sapņainai meitenei, kas raksta dzeju...) dzīve ik uz soļa atgādina par nemitīgo izvēli starp patiesām un šķietamām vērtībām. Ar savu grotesko formu un ironisku distanci filma mēģina noskaidrot galveno: varbūt šobrīd mums atvēlētais laiks apšauba dzīves pamatvērtību esamību? Kaisle, noziegums, atkarība, mīlestība – stāstā par mūsdienu pilsētas jauniešu neprātu un sapņiem. Pilsētas vientulīgā burzma un jaunības azarts, dzīves kļūdas un gandrīz nevaldāmas jūtas – filmā par dažādām pieredzēm, kuras izdzīvo septiņi jauni cilvēki.
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cube Pusher
Regie: Pixelbirds 
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EINE REISE NACH CUBA
Regie: Peter Kleinert 
Durch Kontakte zu Kollegen der Journalistengewerkschaft in Cuba gelang es der Kölner Film- und Video-Gruppe Ende 1977, als die BRD sich - wie heute wieder - an der von den USA verordneten Blockade der Inselrepublik beteiligte, dort als erstes westdeutsches Filmteam eine Drehgenehmigung zu erhalten. WDR-Redakteur Alexander von Cube sagte für das Projekt zwei Sendeplätze zu. Der zweite Film sollte von Cuba nach Angola führen, wo die Cubaner aufgrund der im eigenen Land gesammelten Erfahrungen eine Alphabetisierungskampagne in der ehemals portugiesischen Kolonie vorbereiteten. Nach einem Spanisch-Intensiv-Kurs begleiteten wir eine der ersten westdeutschen Reisegruppen, deren Teilnehmer durchaus nicht frei von den Vorurteilen waren, die bundesdeutsche Medien seit Jahren über "die Herrschaft Castros" zu verbreiten pfleg(t)en. Sie waren nicht nur überrascht über die Offenheit, mit denen Gespräche mit Zigarren- oder Zuckerrohrarbeitern geführt werden konnten. Auch von der geplanten Reiseroute abweichende Wünsche - beispielsweise von einer Psychoterapeutin, die unbedingt eins der Häuser für psychisch Kranke besichtigen wollte - wurden erfüllt. Noch erstaunter war unser Filmteam: Als wir eines Tages von unserem Hotel in Cienfuegos aus auf der anderen Seite des Meeresarms ein kleines Dorf liegen sahen und mit einer Fähre ohne Begleiter einfach rüberfuhren, lernten wir die Dorfbewohner und diese ihre ersten Europäer kennen. Wir änderten unser, beim Außenministerium hinterlegtes Konzept und beschlossen, einen erheblichen Teil unseres Reisefilms in Castilla de Jagua zu drehen. Mit "unserer" Reisegruppe konnten wir uns auch später wieder treffen. So entstand ein Film, von dem unser Redakteur begeistert war, und den nach seiner Sendung der Unions-nahe Mediendienst "Telecontroll" "Propaganda für den Diktator auf der Roten Insel...auf Kosten der Gebührenzahler" nannte. Fernsehdirektor Heinz Werner Hübner schaute sich den Film an, war derselben Auffassung und untersagte unserem Redakteur, seine Zusage für den zweiten Film einzuhalten. Weil wir - auf 16 mm - für den vereinbarten Alphabetisierungs-Film auf unserer Reise natürlich entsprechend mehr gedreht hatten und einen Monat länger auf der Insel geblieben waren, sind wir durch diesen Programmeingriff des Direktors - ein halbes Jahr nach Gründung des Teams - beinahe pleite gegangen.
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Sneaker Stories
Regie: Katharina Weingartner 
"Sneaker Stories" follows street basketball players in Brooklyn, Vienna and Ghana through one hot summer, and reveals how their love of style, shoes and the game itself resonates within an international cycle of control and commodification.
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Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
Regie: Monika Reif-Vizier 
Der Dokumentarfilm schildert aus der Sicht der Protagonistin eindringlich ihr Leiden - Niereninsuffizienz - und ihren Kampf mit der Krankheit und den Ärzten. Beatrix Hartmann kämpft sich durch eine Bauchfelldialyse - einer 6-jährigen Dialysebehandlung - und überlebt eine Nierentransplantation. Der Film umfasst einen Zeitraum von 18 Monaten (Mai 2006 bis Oktober 2007). Frisch, frech und unprätentiös berichtet Frau Hartmann von ihrem zurzeit nicht einfachen Leben. Außerdem schildert sie uns eindringlich einen epileptischen Anfall, der unglücklicherweise durch eine falsche Medikation ausgelöst wurde. Frau Hartmann lebt - sie liebt das Leben, das Essen und die Zigaretten. Und keine noch so negative Diagnose kann ihren Optimismus zerstören.
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Ich muss dir was sagen
Regie: Martin Nguyen 
Oskar und Leo sind vierjährige Zwillinge. Oskar ist seit seiner Geburt gehörlos, Leo hörend. Die Kinder wachsen gemeinsam mit einer Sprache auf, die in der Stille ihre Entfaltung findet: Gebärdensprache. ICH MUSS DIR WAS SAGEN geht der Frage nach, was die Diagnose "gehörlos" für die hörenden Eltern Sandra und Stefan bedeutet. Sie müssen die Gebärdensprache erst erlernen, um mit Oskar kommunizieren zu können. Leo wächst somit zweisprachig auf.
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James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen Inseln
Regie: Martina Fluck 
Dies ist der erste lange Dokumentarfilm über den bekannten Kinder- und Jugendbuchautor. Er schildert wie der Junge von der schroffen Insel Helgoland zum weltberühmten, preisgekrönten Autor wird. Freunde und Wegbegleiter erzählen von besonderen Lebensstationen. In Film- und Tondokumenten erleben wir James Krüss, der schon in den sechziger Jahren das Fernsehen für sich entdeckt. Seine Kindersendungen lassen ihn zum Medienstar werden.
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Finn & Tom
Regie: Martin Bargiel 
Innerhalb von wenigen Sekunden erkennt Finn die Hilfsbedürftigkeit des kleinen Tom und hilft ihm.
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