Nach dem großen Erfolg von „Amadeus“ zeigt das DAS DA THEATER mit „Equus“ ein weiteres Stück des britischen Dramatikers Peter Shaffer.
Martin Dysart arbeitet in einer psychiatrischen Klinik, obwohl er selbst an seiner Rolle des Psychiaters zweifelt. Nicht zuletzt aufgrund seiner Ehe, in der er sich missverstanden fühlt, und seiner absurden Träume über die griechische Mythologie. Doch sein schwierigster Fall liegt noch vor ihm: Die Jugendrichterin Hesther Salomon bringt ihm den 17-jährigen Alan Strang. Alan scheint zunächst ein normaler Junge zu sein, der einen routinierten Alltag hat, in einem scheinbar liebevollen Elternhaus aufwächst und eine große Leidenschaft zu Pferden hegt. Doch genau diese Leidenschaft ist es, die Alan zum Verhängnis wird: Aus zunächst unbestimmten Gründen hat er die Pferde in dem Stall, in dem er arbeitet, auf brutale Weise geblendet. Dysart scheint der Einzige zu sein, der Zugang zu dem Jungen erlangen kann, und begibt sich mit ihm auf eine Reise durch die Kindheit, Träume und Leidenschaft, auf der er unerwartet auf sich selbst trifft.
1973 feierte das Schauspiel seine Uraufführung am Broadway und wurde 1975 mit dem Tony Award für das beste Theaterstück ausgezeichnet.