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VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 03.10.2010 | 19:00 Uhr | Berlin
Schauspiel

Die fetten Jahre sind vorbei

Kirstin Warnke Mit:
Gunnar Dreßler Bühnenfassung und Regie:
Beschreibung
nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner –
Bühnenfassung: Gunnar Dreßler

Jan und Peter kämpfen auf ihre eigene Art gegen das Establishment: Sie steigen in luxuriöse Villen ein, stehlen aber nichts, sondern bringen alles nur durcheinander, um die „Bonzen“ zu verunsichern. Sie hinterlassen dabei Nachrichten wie „Die fetten Jahre sind vorbei“ und unterschreiben mit „Deine Erziehungsberechtigten“.

Als Jan Peters Freundin Jule in das Geheimnis einweiht, fangen die Probleme an. Jule überredet Jan, mit ihr in die Villa des Managers Hardenberg einzusteigen. Sie muss wegen eines selbstverschuldeten Autounfalls den Totalschaden von dessen ehemals fabrikneuen Mercedes der S-Klasse abstottern.

Bei dem Einbruch in Hardenbergs Villa springt zwischen Jan und Jule der Funken über und sie verlieben sich ineinander. Unterbrochen werden die beiden, als der Hausbesitzer unerwartet auftaucht. Jan gelingt es, Hardenberg zu überwältigen und zu fesseln. Völlig ratlos rufen die beiden Peter zur Hilfe. Gemeinsam beschließen die drei, Hardenberg in ein Ferienhaus zu entführen.

Der Kapitalist Hardenberg entpuppt sich jedoch als ein „echter“ alter 68er, mit großer Erfahrung in Sachen Revolution und freier Liebe. Für alle Beteiligten offenbart die Situation neue Erfahrungen und eine völlig neue Wendung......

Der Film von Hans Weingartner, der sich mit der brandaktuellen Frage der sozialen Gerechtigkeit auseinandersetzt, war einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme der vergangenen Jahre. Er lief als deutscher Wettbewerbsbeitrag bei den Filmfestspielen in Cannes und wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2005 in Silber ausgezeichnet.

Der Film wurde von Gunnar Dreßler für die Bühne adaptiert. Mit schon über zwanzig Inszenierungen hat sich die Bühnenfasssung von Die fetten Jahre sind vorbei zu einem der meistgespielten Stücke im deutschsprachigen Raum entwickelt.

Weitere Informationen: www.tribuene-berlin.com
tribuene18
 
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