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Tilmann Unger
Theater
Der in Villingen geborene Tenor Tilmann Unger studierte in Freiburg und Würzburg, wo er seine Karriere im Ensemble des Theater Würzburg begann und u.a. als Lenski, Pelleas, Narraboth und Barinkay (Der Zigeunerbaron) zu hören war.
Es folgten Festengagements am Theater Augsburg sowie am Gärtnerplatz Theater München, wo er sein Repertoire u.a. um Max (Der Freischütz), Hans (Die verkaufte Braut), Prinz (Die Liebe zu den drei Orangen) und Albert Gregor (Die Sache Makropoulos) erweiterte.
Im Jahr 2007 wurde der Tenor mit dem Kunstförderpreis des Freistaats Bayern ausgezeichnet.
Seitdem ist der Tenor freischaffend tätig und gastierte u.a. als Parsifal, Erik, Max, Stewa (Jenufa), Hans, Morozov (Aus einem Totenhaus), Grigori (Boris Godunov), als Siegmund (Die Walküre), Loge (Das Rheingold), Siegfried im Ring an einem Abend, Tambourmajor (Wozzeck), Tassilo (Gräfin Mariza) und Eisenstein an der Staatsoper Hannover, der Oper Graz, den Landestheatern Innsbruck und Linz, der Volksoper Wien, den Staatstheatern Nürnberg, Wiesbaden und Mainz sowie u.a. in Münster, Wuppertal, Weimar und Lübeck.
Als Konzertsänger ist er seit vielen Jahren tätig, u.a. in Beethovens 9. Sinfonie bei den Tiroler Beethoventagen, im Berliner, Hamburger und Wiener Konzerthaus, der Philharmonie am Gasteig München und in Nürnberg.